Wir sind fast bei 0

Dieses Wochenende war das Wetter wieder trocken und somit ging es weiter mit der Teicharbeit. Links seht ihr nochmal, wie es bis Samstag ausgesehen hatte. Den Pflanzenblop links haben wir „einfach“ umgeschupst und dann rausgezogen. Das wollten wir auch mit dem in der Mitte machen, aber so einfach wollte es nicht klappen.20160220_155212Also gingen wir wie die letzten Male auch vor, indem wir wild dran rumgeschnitten und gezogen haben. Doch irgendwann hatten wir doch Glück und plötzlich bewegte sich alles. Aufregendes Gefühl! 20160220_160421Ich hab am Schilf gezogen, Martin hat von unten geschuppst. Das muss echt ein lustiges Bild gewesen sein 😀 Endlich war die Mitte leer! Ich war so euphorisch und dachte, jetzt kommen wir endlich voran, aber sind wir mal ehrlich: jetzt haben wir ein Loch im Garten, das auch noch mit einem Steg umrandet ist. Meinen Gemüsebeet sind wir noch nicht wirklich näher gekommen.

Sonntag ging es dann weiter. 20160221_123939Hinter dem Gartenhaus lag schon die ganze Zeit ein großer Erhaufen, eine Mischung wohl aus dem Inhalt des Teiches und einem alten Komposthaufen. Ganz schön anstrengend, alles wieder ins Loch zu werfen. Nebei hat Martin die Holzbretter abgeschraubt und dann ist da ja auch noch die ganze Folie und die Verankerungen.

Bis auf eine Seite ist jetzt alles weg und ein gutes Stück des Teiches ist auch voll. Gute Fortschritte, aber irgendwie sieht es aus, als ob wir im Neubaugebiet wohnen 😀 Ich will doch nur ein kleines Viereck für mein Grünzeug 😀 Naja, der Boden ist auf jeden Fall gut gelüftet 😀

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Schöner Schimmel

Jaja, irgendwie ist unsere Kellerbar immer noch nicht fertig. Die Bar ansich sieht jetzt ja schon ganz nett aus, so in schwarz/weiß, aber der Raum? Hallo 70er, schön euch hier zu haben!

Aber das ganze Gemurre hilft ja nichts, wenn es uns gefallen soll, müssen wir weiter renovieren.

Als nächster großer Punkt stand bei uns auf der Liste den Boden zu streichen. Wie Boden streichen? Ja, die Reaktion haben wir ein paar Mal bekommen, aber der Betonboden war unbehandelt (was echt unpraktisch wäre, wenn mal doch was vom gute Kölsch verschüttet wird) und hatte schöne Flecken von der weißen Farbe, die beim bauen an die Decke geklatscht wurde. Im Baumarkt haben wir dafür Zementfarbe in Hellgrau gekauft, damit der Raum schön hell wirkt. Die Vorarbeiten hab ich immer mal wieder zwischen durch erledigt, wenn Martin arbeiten war und ich nichts anderes zu tun hatte:

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Letzter Stand

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Als erstes haben wir alles rausgeräumt..

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dann kamen zwei Schichten Tiefengrund drauf..

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und dann zwei Schichten Farbe.

Da wir uns beim Steichen abgewechselt haben, ging das noch am schnellsten von statten. Auf die Leisten haben wir nicht wirklich rücksicht genommen, da keiner Holzleisten im Keller braucht!

 

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Also Leisten ab

Beim nächsten Einkauf im Baumarkt brauchen wir mal schmale Pinsel, damit wir die Ränder um die Bar und den Wänden noch ausbessern können und dann ist das auch fertig.

Dann wir das endlich erledigt und ich fing gedanklich schon an Ikea und Nanu Nana für die Bar durchzustöbern , da meinte Martin:“Und die Holzwand? Wollen wir die runter reißen?“ Was soll man da noch zu sagen…

Die Wand war mir auch schon länger ein Dorn im Auge. Sie passt halt einfach  nicht zum Rest des Raumes und so einen wirklichen Sinn hat Vertäfelung im Kellern nun ja auch nicht. Da wir das Ganze schon im Schlafzimmer einmal durchgemacht hatten, wussten wir in etwa, was uns erwartet und so hatten wir Samstag um 16 Uhr nichts besseres zu tun, als die Vertäfelung runterzureißen.

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Das muss echt eine Resteverwertung gewesen sein: Styropor nur bis zur Hälfte und die Bretter waren auch unterschiedliche 😀

Unter dem Holz kam dann eine schöne Menge an Schimmel zum vorscheinen. Die unterste Reihe von Brettern muss noch feucht gewesen sein, als man sie verbaut hat, denn nur dort hat es geschimmelt (Zum Glück war der Schimmel nur auf den Tapeten und somit kein großes Problem).

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Aber mal ganz Ehrlich… haben wir nicht schönen Schimmel??

Hinter Syropor und Leisten hatte wir eine klassische Raufasertapete, die wir dann auch noch runtergeholt haben, allein um den Schimmel loszuwerden. Tiefengrund hatten wir noch übrig vom Boden, also konnte davon auch gleich noch eine Schicht drauf.

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Reichte an Arbeit für einen Samstag

 

Nach dem langen Tag im Keller waren wir leider nicht mehr Motiviert genug, um auch noch alles zu streichen. Das wird dann die Tage mal fertig gemacht, wenn ich nichts  zu tun habe und nebenbei werden auch noch die letzten Arbeiten am Regal hinter der Bar erledigt.

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Aktueller Stand 🙂

Kampf gegen den Teich

Um mein erstes Gartenjahr zu rocken und am Ende auch was zu ernten, hab ich mir mal ein Buch zugelegt, dass mir ein bisschen den Einstieg erleichtert soll.

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Erstes Kapitel: Beet anlegen und fürs Jahr vorbereiten. War etwas traurig, denn so weit bin ich noch nicht 😦  Wir haben immer noch diesen blöden Muff-Teich in der Mitte des Gartens und es lohnt sich nicht, um den rum zu planen. Also ging es letztes Wochenende immer mal wieder raus, wenn das Wetter es gerade zuließ.

Dieser Teich bringt mich noch zur Verzweiflung! Das Ganze ist ein großer Wurzelblob, mit Steinen und sogar noch den Plastikkörben, in den die Pflanzen gekauft wurden. Wir sind die ganze Zeit am ziehen, reißen, schneiden und mit dem Spatel drauf rum hauen.

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Jetzt stapeln sich die Pflanzenreste rund um den Teich und in der Mitte ist immer noch was. Wir haben auch noch keine Lösung für die Umrandung. UND DIESE BERGE AN TEICHFOLIE! Ich hab mich die letzten Tage schon durch die alten Berge gearbeitet, um sie klein zu schneiden, damit sie in die Mülltonne passen, aber es kommt immer was nach…
Wir halten fest: Ich kann es gar nicht erwarten, den ersten Punkt im Gartenbuch anzufangen 😀

Gärtnern ohne Garten

Nicht jeder hat ein Garten. Vielleicht nicht mal ein Balkon. Ich bis letzten Sommer ja auch nicht 😀  Aber wenn der Frühling vor der Tür steht  (Worauf ich mehr durch die Schneeglöckchen schließe, als vom Wetter) möchte doch jeder frischen Wind und neues Leben im Haus haben (Grünzeug, keine Babys 😀 ) und so hab ich letztes Jahr die Aufsteller mit Blumenzwiebeln geplündert ohne wirklich ein fertiges Beet für die Kleinen zu haben. Aber verschwenden wollte ich sie auch nicht. Für mein Problem gab es Dank Pinterest auch eine einfache Lösung, die vielleicht auch was für jemanden ohne Garten oder grünen Daumen ist. Dafür hab ich unsere Obstschale mit Steinen aus dem Vorgarten gefüllt  (Dekosteine gehen auch) und  dann mit Blumenzwiebeln und Wasser gefüllt. Die Zwiebeln sollten nicht schwimmen aber der Boden sollte im Wasser sein. Und im Grunde passiert der Rest von alleine 🙂 So sieht das Ganze jetzt nach knapp einer Woche aus und steht dekorativ auf unserem Esstisch. Am Ende sollen das Tulpen werden, mal sehen, wie das dann aussieht.