Das Weihnachtsresume

Die Feiertage sind wirklich geschafft! Oder besser gesagt ich bin von den Feiertagen geschafft. Ich freue mich, dass alles gut geklappt hat und wir haben auch nur positives Feedback bekommen, aber es war doch anstrengender als gedacht. Gar nicht so das Kochen oder so, sondern viel mehr die Zeit zwischen den Mahlzeiten. Man muss früh aufstehen, um das Frühstück vorzubereiten, dann wieder aufräumen und dann irgendwie alle  bespaßen, bis es wieder ans Kochen geht oder halt ans Kaffee kochen für die Kuchenzeit. Unsere Eltern haben sich ja über die Feiertage erst kennen gelernt und verstehen sich auch, aber wenn man mit Fremden für drei Tage in ein kleines Haus gefercht wird, ist das für alle Beteidigten komisch.

Jetzt ist das aber auch überstanden und für Martin und mich geht der Alltag wieder los. Er muss arbeiten bis einschließlich Mittwoch und ich darf meine Zeit alleine im Haus wieder fürs Wäsche waschen und lernen nutzen. Lernen nervt aber eigentlich nur noch. Warum legen die Profs auch Prüfungen auf Anfang Januar? Denken die denn nie an die Studenten, die Weihnachten ausrichten?? 😀 Na gut, das tun sie wohl wirklich nicht, aber da bin ich wohl auch eher die Ausnahme 😀

Irgendwie brauche ich noch mehr Tage zwischen Weihnachten und Silvester, weiß noch gar nicht, was ich an Essen anbieten soll und wir haben noch nicht die ganze Bettwäsche, die wir brauchen, gewaschen….. Echte Erwachsenen Probleme halt 😀

Ich möchte noch abschließend ein kleines Danke an meine Helfer in den letzten Tage richten. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen: Martin, der mich mit Kater das Frühstück am Weihnachtmorgen hat vorbereiten lassen und sich am nächsten Morgen revangiert hat, mein Papa, der locker ein Kilo Zwiebeln für mich geschnitten hat, weil ich schon bei einer heule wie ein Schlosshund und natürlich unserer Waschmaschine und Spülmaschine!! Nie wieder ohne!

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Das Weihnachtsbeben

Es ist mal wieder so weit: der Tag davor. Ich bin ja immer noch kein Fan davon, aber er kommt ja trotzdem. Ab morgen haben wir unsere Eltern zu Besuch und feiern Weihnachten zusammen. Doch irgendwie hatten wir uns den Tag anders vorgestellt….
Um sieben Uhr morgens wurden wir durch das Wackeln unseres Bettes geweckt. Ja, im ersten Moment wussten wir auch nicht mehr wo oben oder unten ist. Dann war es schon vorbei und wir völlig verwirrt. Wir sind dann durchs Haus gegangen und haben vor der Tür dann unseren Nachbarn getroffen, der uns dann erzählte, dass er schon länger kein so starkes Erdbeben hier erlebt hatte. ERDBEBEN? Laut späteren Nachrichtenberichten lag die Stärke bei 2,7 und das Epizentrum war ganz in der Nähe. Was für ein Morgen!  Martin ist danach wieder eingeschlafen, ich brauchte erst mal etwas Zeit, um mich wieder zu beruhigen 😀

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Das Ergebnis eines 2,7 Erdbebens

Aber auch nach Naturkatastrophen muss das Leben weiter gehen und so stürzten wir uns ins Getummel im Supermarkt, um für die kommenden Tage alles für unsere Gäste zu haben. Ich hätte es mir echt schlimmer vorgestellt, so voll war es gar nicht. Außer natürich unserem Wagen…

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Und wir haben auch schon Sachen Zuhause gehabt…

Wieder Zuhause haben wir uns ans Vorbereitung gemacht und auch mal geguckt, ob wir alles haben. Es fehlen immer noch Teller, die mein Vater erst morgen mitbringt. Warum auch immer hat sich das Service meiner Oma unter uns aufgeteilt und wird zur Feier des Tages endlich wieder ein Ganzes. Wenn man davon aber absieht bin ich echt zufrieden mit unserer Festtafel.

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Der einzige Platz, der gerade vollständig ist 😀

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In die Rahmen am Ende haben wir das Menü (links) und die Getränkekarte (rechts) gepackt, bis jetzt weiß noch keiner was es morgen gibt 🙂

Es ist vielleicht ein Bisschen improvisiert (als Deko dienten die übriggebliebenden Baumkugeln) und passt nicht ganz zusammen, aber ich freue mich einfach darauf, alle hier zu haben und die Feiertage mit ihnen zu genießen.

Jetzt heißt es Daumen drücken, dass das Essen morgen ein voller Erfolg wird. Am Donnerstag gibt es dann den Klassiker Kartoffelsalat und Würstchen, da sollte nichts schief gehen 🙂

Ich wünsche euch allen schon mal ein frohes Fest, besinnliche Feiertage und viel Zeit im Kreise eurer Liebsten! Und lasst es auch schmecken 🙂

Weihnachtsessen – Versuch I

Ich weiß gar nicht, ob ich es schon erzählt habe, aber Weihnachten findet dieses Jahr bei uns statt. Also alles ziemlich aufregend und wir versuchen schon seit einiger Zeit was zu finden, was wir Weihnachten kochen können. Da meine Prüfung jetzt hinter mir liegt (Danke noch mal an alle, die mir so lieb viel Glück gewünscht hatten) hab ich gestern die Gelegenheit genutzt und ein Rezept ausprobiert. …
Wir haben uns an ein Schweinefilet mit Cambertfüllung im Blätterteigmantel gewagt. Ansich klingt das doch schon ziemlich festlich.

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Das Filet wird von allen Seiten angebraten, mit der Füllung

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Bedeckt und dann in Blätterteig gehüllt

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Es war schon lecker und die Füllung kann man ja noch etwas individueller würzen, aber es lag uns so schwer im Magen, dass wir wohl Weihnachten was anderes essen. Wir haben nicht mal eins von den beiden Filets zusammen geschafft und lagen danach wie gestrandete Wale auf dem Sofa 😀 Falls einer also noch ein tolles Rezept für uns in peto hat, sind wir sehr dankbar. Es darf aber kein Fisch sein, wir haben Allergiker am Tisch 🙂

Der Tag davor…

Heute ist nun doch der Tag gekommen, vor dem ich schon die letzten Wochen Angst hatte. .. Nein, nicht die Prüfung,  viel schlimmer: Der Tag VOR der Prüfung. Das ist immer das Schlimmste. Ich hab mir schon vor Jahren abgewöhnt, an dem Tag noch zu lernen. Was ich in den letzten 2 Wochen nicht gelernt habe, wird heute auch nicht mehr hängen bleiben… So meine Theorie 😀  Meine Nerven sehen das meistens etwas anders und eine Stimme in meinem Kopf sagt gerne: „Bist du sicher, dass du dich an …. erinnern kannst? Guck mal lieber noch ein oder zwei mal nach!“
Um mir dieses Stress zu ersparen, versuche ich immer lange zu schlafen und dann irgendwas zu finden, was mich beschäftigt. Gut, dass wir eine Bar haben, die noch nicht fertig ist 🙂

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Aus komisch Braun

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wurde schönes Schwarz (rechts bekommt noch einen zweiten Anstrich, keine Sorge)

Ich finde, wir kommen der Sache immer näher. Das Ganze hat mich aber nur eine knappe halbe Stunde unterhalten, also hab ich auch gleich noch etwas aufgeräumt.

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Der Raum wirkt gleich wieder ordentlich und da jetzt auch die Lampe über der Bar funktioniert, kann ich euch endlich mal die Rückseite zeigen.

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Auf dem letzten Bild hatte ich dann gerade angefangen den Boden zu wischen, damit man auch ohne dreckige Socken was machen kann.
Schön, wenn man wieder ein paar Fortschritte sieht und Silvester ist ja auch bald. Martin hat jetzt zum Glück auch bald Feierabend und kann mich den restlichen Abend ablenken. Schön, wenn man die Zeit vor der Prüfung nicht nur alleine rumsitzt und Panik schiebt… Sollte ich öfters machen 🙂

Immer wieder sonntags…

Es ist wieder Sonntag und nun schon der dritte Advent. Irgendwie ist die Weihnachtszeit etwas an mir vorbei gezogen. Bin immer noch mit lernen beschäftigt und muss noch bis Mittwoch durchhalten, danach hab ich mein Leben zurück 🙂 Und dann feier ich meine zurückgewonne Freiheit mit putzen 😀 Hier sieht es echt schlimm aus, weil alles liegen bleibt und nur das Nötigste gemacht wird. Danach können wir auch endlich den Baum holen und ich möchte Donnerstag ein Rezept ausprobieren und gucken, ob es als Weihnachtsessen was taugt….
Heute Abend waren wir dann auch mal wieder im Keller und haben den unteren Teil abgeschleift und angefangen zu malen.

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So langsam wird es ein großes Ganzes und ich freue mich schon auf die Silvesterfeier, wo wir unsere Arbeit präsentieren können 🙂

Noch 25 Tage bis Silvester…

Da wir dieses Jahr ein paar Freunde zu Silvester zu uns eingeladen haben, bleibt uns ja nichts anderes übrig, als endlich mal weiter zu machen 🙂
Als erstes wollte ich endlich mal alles raus haben, was nicht rein gehört, denn der Raum ist echt groß, aber mit dem ganzen Gerümpel sieht das keiner.

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Jetzt ist es endlich mal aufgeräumt.  Danach haben wir noch den Lichtschalter links neben dem Eingang ausgewechselt, jetzt geht auch die Lampe über der Bar. Perfekt für lange Renovier-Abende 🙂

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Und dann musste es natürlich endlich mit der Bar ansich vorangehen. Also das obere Teil runter.

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Abschleifen und dann einmal weiß streichen. ..

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Zweimal weiß streichen. ..

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Und dann wurde das Ganze noch mit Granit-Effekt-Lack eingesprüht.

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So richtig kommt der Effekt noch nicht rüber und die Dose ist leider auch schon leer, aber mal sehen, wie es im trockenen Zustand aussieht. Zur Not geht es mal wieder zum Baumarkt.
Da haben wir dies mal auch schon ein bisschen was an Weihnachtsdeko und Tannenbaumschmuck mitgenommen. Kann es kaum erwarten, bis wir endlich einen Tannenbaum haben! Wird mein erster in Jahren sein und ich freue mich wie eine 5 Jährige darauf. Und das ist ok 🙂

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Seht ihr meinen tollen Koblauch im Fenster? Er wächst und gedeit ganz fabelhaft 🙂

Allen noch einen schönen 2. Advent und vielleicht bringt uns der dritte ja auch mal etwas Schnee 🙂

Winterblues

Jeder kennt ihn, keiner mag ihn: den Winterblues. Irgendwie geht plötzlich alles langsamer, draußen ist es grau und so richtig voran kommt man auch nicht.

Genau das richtige Wetter zum drinnen arbeiten ist es ganz bestimmt, aber wir kommen trotzdem nicht so recht weiter. Ich würde euch ja gerne die neusten Fortschritte unser Bar zeigen, aber da gibt es nicht wirklich was. Am Wochenende soll es mal wieder zum Baumarkt gehen, da wir langsam eine Idee haben, wie das Ganze am Ende aussehen soll, aber jetzt kommen so ein paar Arbeiten, auf die keiner so richtig Lust hat. Der Boden muss nämlich mal gestrichen werden (ist jetzt nur nackter Beton) und ein paar Bretter müssen nach abgeschleift werden. Alles super spannend also 😀

Nachdem wir letzte Woche das erste Mal richtig schön das Auto freikratzen mussten, wollten wir uns das in Zukunft ersparen und hey, dafür hat man doch eine Garage… Bei uns ist es mehr zu einem Lageraum geworden und der ganze Müll aus dem Schlafzimmer, wo wir die Vertäfelung runtergerissen haben, liegt noch fröhlich mittig im Raum. So lange wir das nicht loswerden muss mein Auto also weiter draußen stehen und wir wieder kratzen.

Nebenbei rückt meine erste Prüfung des neuen Semesters immer näher und ich bin gespannt, wie Martin das erste Mal Prüfung während wir zusammen wohnen meistert. Da bin ich wirklich nicht einfach und verzweifel schnell, bin dann wieder hochmotiviert und am Ende liege ich doch nur apathisch im Bett 😀

Laufen gehen macht zur Zeit auch keine Spaß. Mal ehrlich, wer quält sich bei so einem Wetter schon gerne? Gut, dass wir uns für keinen Lauf am Anfang des Jahres angemeldet haben…

Ich verdrücke mich jetzt wieder mit einer großen Tasse Tee und meinen dicksten Flauschesocken hinter meine Bücher und hoffe das Beste für die letzten Wochen des Jahres…