Mein erstes Mal…bei einem Fotoshooting

Ich weiß gar nicht, ob ihr euch an meinen Artikel Warten erinnert, aber da habe ich davon gesprochen, dass ich mit einer alten  Schulfreundin ein kleines Fotoshooting gemacht habe.

Sie hat sich besonders auf Portaits spezialisiert, bzw macht die am Liebsten und trotz unserer jahrelangen Freundschaft, haben wir es nie geschafft, dass ich mir mal eins ihrer Shootings angucke oder sogar selber mitmache.

Im September kam sie uns dann endlich im neuen Haus besuchen und weil das Wetter gut war und die Jungs sich auch ohne uns beschäftigen können, sind wir ein bisschen rausgegangen, um die schöne Landschaft für ein paar Bilder zu nutzen.

Ich muss sagen, ich war die Tage davon schon mega nervös und war ständig am überlegen, was ich anziehe und ob ich das überhaupt kann. Auf der einen Seite, konnte ich es kaum erwarten, auf der anderen war ich so unsicher. Wie fast jede Frau bin ich mir im klaren, dass mein Körper nicht pefekt ist und wenn man sich dann Bilder von anderen Leuten anschaut, die so super schön aussehen und wo alles einfach stimmt, wird man nur noch selbstkritischer. Man hat irgendwie Erwartungen an sich selbst und an die Bilder. Im ersten Moment, wo ich die Bilder gesehen habe, war mir eigentlich mehr nach heulen, als nach freuen, einfach weil mir zuerst nur die ganzen Sachen aufgefallen sind, die ich nicht an mir mag. Alle anderen waren beigeistert und fanden die Bilder super und ich saß da nur immer „Seit ihr sicher?“ „Seht ihr die gleichen Bilder wie ich?“

Irgendwann habe ich dann angefangen, die Bilder nicht als einfacher Portraits zu sehen, sondern als das, was sie sind. Kunst, die eine gute Freundin gemacht hat. Auf den Bildern geht es nicht um mich, sondern, dass ein schöner Moment eingefangen wird, mit Farben und Kontrasten gespielt wird und einfach die Welt etwas anders zu sehen.

Das war jetzt alles ziemlich tiefsinnig und negativ, aber eigentlich will ich damit sagen, dass ich jetzt tolle Bilder mal von mir habe, die kein Selfi oder Urlaubsschnapschuss sind und das es einfach mal was neues war. Ich finde, das Erlebnis war toll und ich würde es auch immer wieder gerne machen. Vielleicht ist das auch mal eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk und man kann einem lieben Menschen nicht nur schöne Bilder schenken, die man noch Jahre später seinen Kindern zeigen kann, sondern auch einen Tag, wo man sich einfach schön fühlt, auch wenn man nicht perfekt ist.

Am Ende will ich euch natürlich auch noch ein, zwei Bilder präsentieren.

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Granatapfellikör

Für mich sind die schönsten Weihnachtsgeschenke persönlich und/oder selbstgemacht. Deswegen verschenke ich immer gerne im Freundeskreis selbstangesetzte Liköre. Diesmal wurde es mal wieder Zeit für ein neues Rezept und nun steht auf der Terrasse eine Bowle mit Granatapfellikör.
Dafür hab ich einen großen Granatapfel in grobe Stücke geschnitten

Es sollten min. 300g Granatapfel sein. Unser war ein kleiner Mops und wog knapp 600g. Dazu kam eine eingeritzte und in Stücke geschnittene Vanilleschote, eine Zimtstange und knapp 150g Kandis

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Sieht doch schon ziemlich gut aus, oder? Dazu kamen jetzt nur noch 50ml Grenadine und eine Flasche Korn.

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Das Ganze darf jetzt bis Weihnachten draußen stehen bleiben und lecker werden. Dann noch alles ein Mal durchfiltern und auf kleine Flaschen verteilen. Mit einer netten Schleife dran ist das Geschenk perfekt und wenn ihr es kalt verschenkt, kann man gleich noch zusammen auf die schöne Weihnachtszeit anstoßen 🙂 Aber seid beim Schneiden des Granatapfels etwas vorsichtig, die Flecken gehen nicht so leicht raus. Fragt mal meine weiße Küchenwand….

Nebenbei-Fortschritte

Als erstes Mal eine kleine Info: Es sind noch 5 Freitage bis Weihnachten….

Falls ihr noch nicht in Panik aufgestanden seit oder zu Amazon gewechselt habt, kann ich euch ja von unseren Fortschritten erzählen.

Die meiste Zeit sieht meine Beschäfftigung zwar nur so aus,

20151116_112441weil ich im Dezember noch eine Prüfung habe und bis dahin regelmäßig Protokolle abgeben muss, aber ab und zu reiße ich mich von den kleinen Bakterien los und arbeite mit meinem Freund (nennen wir ihn doch einfach beim Namen: Martin) im Garten.

Unsere letzten Bemühungen zielten darauf, den Teich langsam abzubauen. Am Besten ist das Wasser raus, bevor es richtig Winter wird und wir im Frühling nur noch alles wieder zuschütten müssen. Das wird auch noch ein Spaß, aber erst mal zu dem Wasser. Da es keine Zirkulation mehr in dem Wasser gibt, stinkt alles, was man rausholt ziemlich unangenehm. 20151115_134015

Das mal als Beispiel. Manchmal sind die Pflanzen noch in den Plastikkörben, in denen sie verkauft wurden. Soll man das so machen? Ich hab keine Ahnung und will es auch nur noch loswerden. Haben auch den ersten Teil der Umrandung abgebaut, aber die Pfosten im Boden bekommen wir gerade noch nicht raus. Dafür müssen wir uns noch was einfallen lassen….

20151115_141809Die Folie haben wir jetzt mal an einer Stelle angeschnitten, damit das Wasser dahinter in den Boden versickern kann. Der sieht aber echt tot aus, also wird das sicher etwas dauern.

20151115_150823So sieht das jetzt gerade aus. Der Herbst lässt alles noch unordentlicher aussehen 😦 Bin ich froh, wenn Frühling ist und alles wieder anfängt zu blühen 🙂

Neben den Garten haben wir im Keller ja auch noch unsere Bar, in der wir vor ein paar Wochen gewütet hatten. Auch da musste mal was passieren, auch wenn wir immer noch keine genaue Vorstellung haben, wie das Endergebniss aussehen soll. Aber wir konnten uns schon drauf einigen, dass das Regal hinten an der Wand weiß werden soll und die Platten der Theke schwarz. Also hieß es Samstagnacht wieder Folien abreißen, damit das Regal lakiert werden konnte.

20151114_231356Mal sehen, was wir mit dem ganzen Müll machen. Müssen wohl mal Sperrmüll anmelden…

20151114_224147Weil Martin es wollte, habe ich auch brav die Unterseiten der Bretter bemalt. Ich hätte da ja gerne geschummelt 😀 Sind gerade auch noch auf der Suche nach Spiegelfolie, die wirklich spiegelt und nicht nur auf 1,5m langen Rollen kommt.

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Naja, und so murksen wir hier so vor uns hin und hoffen, Silvester hier auch ein paar Freunde bewirtschaften zu können. Wenn man mal wieder abends nichts zutun hat, kommt oben rechts die restliche Folie runter und alles andere bekommt einen zweiten Anstrich…. Aber es gibt ja immer was zutun und bei der Geschwindigkeit, die wir an den Tag legen, freue ich mich schon auf unsere fertige Bar an Silvester 2017 😀

Wenn man zugezogen ist…

Ich weiß gar nicht, ob das im Blog schon mal aufgetaucht ist, aber ich komme ursprünglich nicht aus NRW. Aufgewachsen und zu Schule gegangen bin ich im schönen Landkreis Hannover. Da habe ich auch bis 2011 gewohnt und bin in Deutschland noch gar nicht so viel rumgekommen. Mit dem Umzug nach Paderborn bin ich also plötzlich auf eine andere „Kultur“ gestoßen. Und das ist wirklich nicht übertrieben 😀

Als erstes erst mal meine Sprache. In den Ohren eines Paderborner scheine ich einen echt merkwürdigen Akzent zu haben. Dabei dachte ich bis dahin, dass ich ein sehr klares Deutsch spreche. Davon bin ich immer noch überzeugt, aber ich musste mir schon so manchen Kommentar anhören, wenn ich „Kirche“, „Birne“ oder „Milch“ sage. Die Paderborner betonen das i hierbei sehr gerne und bei mir klingt es für sie wohl eher dumpf, mehr wie eine „Börne“ oder „Körche“. Wie gesagt, die Sache kommt mir immer noch Spanisch vor 😀

Aber auch ich hatte was an meiner neuen Heimat auszusetzen: Das Essen. Bei Essen finde ich, zeigt sich recht schnell, ob man Zuhause ist oder nicht. Mein erstes, trauriges Erlebnis hatte ich auf dem Paderborner Weihnachtsmarkt, als ich bei einem Süßigkeitenstand „Schmalzkuchen“ bestellen wollte. Man hat mich angeguckt wie ein Marsianer… Das war dann mein erstes Weihnachten ohne Schmalzkuchen 😦

Letzte Woche hatte ich dann ein ähnliches Problem. Die Eltern meines Freundes waren da und dann wollte ich meine Kochkünste unter Beweis stellen 🙂 Es sollte Grünkohl geben. Ich esse ihn am Liebsten ( und so macht mein Papa ihn auch immer) mit Kartoffeln, etwas Kassler und als Highlight Bregenwurst. Tja und genau die kennt hier wieder keine Sau -.- Die Verkäuferin an der Fleischtheke war ziemlich überfordert mit meinem Wunsch und musste erst mal eine Kollegin suchen. Die konnte ihr dann zumindest schon mal erklären, dass sie das nicht haben und das mehr eine regionale Sache sei. Ich wurde mit 6 Mettenden und den Worten „Sowas gibt es nur in Niedersachen“ abgefrühstückt. Danach konnte der Kohl ja nur noch eine Enttäuschung werden, denn Bregenwürste sind viel saftiger und würziger als diese doofen Mettenden 😀 Aber ich hab sofort meinem Papa mein Leid geklagt und bekomme welche an Weihnachten mitgebracht.

Heute war dann auch wieder so ein Tag, an dem ich mich wie ein Fremder im eigenen Land gefühlt habe, denn es war der 11.11.. Für den Kölner ist das eine ziemlich große Sache, aber ich sehe nur ziemlich viele Schnapsleichen und Chaos am Bahnhof 😀 Mal sehen, wie das nächstes Jahr wird, wenn wir unseren ersten Rosenmontag hier haben. Vielleicht suchen wir uns einen Umzug und fangen klein an, aber ich glaube, da lassen uns die Arbeitskollegen meines Freundes keine Chance 😀

Natürlich will ich euch nicht verwirrt zurücklassen

https://de.wikipedia.org/wiki/Schmalzgreben

https://de.wikipedia.org/wiki/Bregenwurst_%28Wurst%29

Und wenn ihr mal in Hannover auf dem Schützenfest seit, bestellt doch mal in lustiger Runde eine Lüttje Lage 🙂 Wer die besondere Trinkweise nicht kann, sollte es lieber lassen, sonst hat er das Zeug nur überall 😀

https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCttje_Lage

Mini-Garten

Das ich meinen Garten liebe, haben sicher alle schon verstanden 😀 Leider wird es jetzt immer kälter und die Gartenarbeit muss etwas zurückgeschraubt werden, bis ich mich dann im Frühling richtig austoben kann. Nächste Woche setzte ich mich dann man hin und plane, was wo hin soll.

Aber bis dahin nichts ernten? Nicht mit mir! Zur Zeit pflanze ich nämlich alles ein, was mir in die Hände kommt. 20151103_112521[1]

Rechts seht ihr eine Knoblauchzehe, die sich langsam zu einer richtigen Pflanze entwickelt. Super pflegeleicht, hab sie bis jetzt nur ein Mal gegossen 😀 Die dürfen wohl auch mal austrocknen und haben am Liesten einen sonnigen Platz.  Die Tage werde ich sie noch mal umtopfen, damit sie noch genug Platz hat. Ich hab gar keine Ahnung, wie sie am Ende aussehen soll und wann ich was ernten kann, aber ich warte einfach mal ab 🙂

Links habe ich einfach die Reste einer Frühlingszwiebel in ein Glas Wasser gesteckt. Das habe ich schon mehr mals, auch mit Porree, versucht, aber wohl immer zu wenig über den Wurzeln drangelassen. Dies mal scheint es was zu werden, das Grüne ist nämlich schon nachgewachsen. Das soll man dann immer abschneiden können, wann man was braucht und wächst sonst einfach so vor sich hin.

Schon fazinierend, was man aus Küchenabfällen wieder ziehen kann und man vielleicht dann auch nicht ständig kaufen muss. Falls noch jemand Sachen weiß, die man genauso wiederverwerten kann, immer her damit, noch ist Platz auf der Fensterbank 🙂

Einfach mal Ergebnisse sehen…

Nach dem wir letztes Wochenende eher entspannt und nichts wirklich gemacht haben, war es dieses endlich mal wieder Zeit für Produktivität. Und bei dem Wetter kann das für mich nur eins heißen: Ab in den Garten!

Wir haben ja des letzte Mal schon viel geschafft und genau da wollten wir auch weiter machen, aber erst mal mussten wir die Anzeichen vom Herbst etwas bändingen. Also ging es erst mal in den Baumarkt, weil wir nicht mal einen Rechen für das ganze Laub hatten 😀 Unsere Gartenarbeit steckt wirklich noch in den Kinderschuhen 🙂 Dazu kam noch ein Abfalleimer, damit wir den ganzen Grünmüll einigermaßen dreckfrei durch die Küche und den Flur zur Tonne vor dem Haus bekommen.

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Gleich vie besser 🙂 Danach ging es weiter zum Teich und da ein paar Löcher rein machen, in der Hoffnung, dass das Wasser mal langsam abfließt. Natürlich hätte man auch gucken können, ob man den weiter behält und noch fertig macht, aber spätestens wenn wir mal einen kleinen Hund haben oder die Kinder von Arbeitskollegen zu Besuch kommen, wird das Ding nur noch eine Gefahrenquelle sein und ich will ja eh mehr Nutzpflanzen also einen Dekogarten.

Der Bereich um den Teich ist auch noch mit Teichfolie abgedeckt gewesen, die wir nun langsam abarbeiten, damit dann da mal Rasen oder halt Beete entstehen. Für Rasen ist es zwar nun langsam zu spät, aber wenn das Wetter so bleibt, haben wir nächstes Wochenende noch mal die Chance ein paar Samen auszusehen.

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Da wir immer noch so viele weiße Steine übrig haben, wollte ich den Style mit den Randsteinen vom anderen Beet aufgreifen und uns eine erste Übersicht geben, was Beet (linke Seite) und was mit Gras bewachsen werden kann (rechts). Mal sehen, ob der Platz reicht, aber da ich mir noch nicht ganz klar darüber bin, was ich anpflanzen will, muss das erst mal reichen.

Wieder fast drei Stunden im Garten und es gibt langsam Beete 🙂

Auf dem Schild steht Kirsche, also bekommt der Kleine noch mal eine Chance, mal sehen, ob das noch was wird

Auf dem Schild steht Kirsche, also bekommt der Kleine noch mal eine Chance, mal sehen, ob das noch was wird

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Es wird langsam 🙂

Nach so einem erfolgreichen Samstag waren wir Sonntag auch noch wieder laufen. Langsam haben wir das mit dem regelmäßigen laufen echt drauf und die Statistik spricht für uns:

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Laufübersicht Oktober

Wir haben diesmal die 10km auch komplett durchgehalten und damit die Zeit um 6 Minuten unterboten. *freudentanz*. Ich liebe es Ergebnisse zu sehen und dieses Wochenende hat mich nicht enttäuscht 🙂