Neuer Alltag

Das neue Semester ist jetzt schon eine Woche alt und ich hab alle Kurse und Übungen ein Mal gehabt. Zeit, für ein erstes Fazit:

Bis Weihnachten habe ich dieses Mal „Mathematik und Statistik in der Biologie“ und „Allgemeine Mikrobiologie“.

Mathe ist bis jetzt nicht wirklich spannend und wird wohl eher zu den Sachen gehören, die man machen muss, aber nicht groß in Erinnerung behält. Aber der Prof ist nett und bringt die Sachen auch gut rüber und dann fällt es einem schon etwas leichter für diesen Kurs am Montagmorgen um 6:59 im Zug zu sitzen.

Auf Mikrobiologie war ich schon etwas gespannt. Immerhin gibt es hier so viele Bereiche, in denen man später auch arbeiten kann, also erwarte ich gute Grundlagen. Als erstes mussten wir uns aber hierfür eine fast 2-Stündige Sicherheitsschulung antun. Wir arbeiten zwar nicht mit gefährlichen Erregern (was cool gewesen wäre), aber sollen auch den einfachen Brotschimmel behandeln, als könnte er uns umbringen 😀 Dann arbeitet man wohl ordentlicher. Das heißt im Praktikums-Alltag: Kittel anziehen, ab in den Raum, Hände waschen, Hände desinfizieren, Spachtel von und nach dem Benutzen abglühen und nicht zuvergessen HÄNDE WASCHEN!!

Ja, es ist wirklich so. Ich habe mir in den vier Stunden im Labor sicher öfters die Hände gewaschen als an einem ganz normalen Tag. Das darf man nämlich auch machen, wenn man nur mal kurz den Raum verlässt (um was zu trinken oder aufs Klo zu gehen) und dann auch wieder, wenn man wieder reinkommt. Ich muss mir unbedingt eine Handcreme mitnehmen, sonst werde ich noch runzelig…

Diese Woche werden wir zum Beispiel Agarplatten selbst ansetzen, was erst mal nicht spannend ist, aber einfach auch mal gemacht werden muss…

Neben dem Ganzen hin und her zur Uni, nacharbeiten der Vorlesungen und vorbereiten der Laborzeiten bleibt leider das Haus und die Freizeit etwas auf der Strecke. Gut, dass ich dienstags frei habe, da kann ich liegengebliebenes aufarbeiten.

Am Wochenende haben wir aber Bilder fürs Wohn- und Schlafzimmer bestellt, ich hoffe, die machen sich da gut. Im Wohnzimmer haben wir extra Schwarz-Weiß-Bilder genommen, damit sie nicht komisch rausstechen.

Und sonst so? Am Sonntag sind wir das erste Mal die 10km gelaufen 🙂 Noch nicht komplett durch und in einer miserablen Zeit, aber der Grundstein ist gemacht. Habe auch schon potenzielle Läufe rausgesucht 🙂

Mal sehen, wie der neue Alltag sich so weiter entwickelt und ob doch noch mal etwas Zeit für den Garten und das Haus freigeschaufelt werden können, immerhin haben wir im Keller eine halb fertige Bar stehen 🙂

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Ritter der Kaffeetisch-Runde

Am Sonntag haben wir es endlich geschafft: Wir haben uns standesgemäß unseren Nachbarn vorgestellt.

Und wie macht man das am Besten, wenn man gerne in der Küche steht? Genau, einfach mal zu Kaffee und Kuchen in die gute Stube einladen 🙂 Letzten Dienstag haben wir also kleine Einladungen in die Briefkästen von ein paar Nachbarn geschmissen. Da wir in einer Sackgasse wohnen, haben wir nicht nur die rechts und links von uns, sondern auch noch gegenüber und noch mehr eingeladen. Uns ist auch erst danach aufgefallen, dass das vielleicht zu viel werden könnte…. Man war halt moviert 😀

Nach und nach trudelten dann auch die ersten Absagen ein und wir hatten schon Angst, dass keiner kommen will, aber am Ende waren wir dann doch zu elft (plus eine 2-Jährige, aber die hat das Ganze im Arm ihrer Mama verschlafen und zählt somit nicht 😀 ). Gut, dass wir gleich beim Möbel kaufen in einen großen Tisch und zehn Stühlen investiert haben! Aber Teller und Tassen wurden dann schon knapp, bzw wir hatten eine bunte Mischung auf dem Tisch 😀 Wer trinkt nicht gerne aus einer Nici-Tasse mit Erdmännchen drauf? 🙂

So, die Zusagen waren geklärt, dann ging es Samstag dann ans einkaufen und backen. Die Frau an der Kasse hat auch gefragt, was wir vorhaben, weil wir jeweils drei Packungen Mehl, Zucker und Sahne im Wagen hatten. Wir konnten schlecht einschätzen, wie viel die Leute wirklich essen und was für Geschmecker vertreten sind (oder gar Allergien und andere Probleme), also entschieden wir uns für eine bunte Mischung:

Ein Kokos-Buttermilchkuchen

Ein Kokos-Buttermilchkuchen

Pflaumen-Zimt-Muffins

Pflaumen-Zimt-Muffins

Ein Apfelkuchen mit Bienenstichkruste

Ein Apfelkuchen mit Bienenstichkruste

und eine französische Schokoladentarte

und eine französische Schokoladentarte

Die Tarte und die Muffins (die waren nicht geplant, sondern aus Panik, dass es nicht reicht, Sonntag Mittag noch entstanden) hab ich erst Sonntag gemacht, da wir ja auch noch laufen gehen wollten. Yeah, haben 7km geschafft *Party*

Am Sonntag habe ich dann also noch die Tarte gebacken und Muffins zusammengeschmissen, während der Mann im Haus geputzt  und noch ein, zwei kleinere Baustellen verschwinden hat lassen….

Als es dann endlich los ging (ALLE kamen gleichzeitig) war das Haus erfüllt vom Geschnatter 10 älteren Herrschaften (Großteil 50+, aber auch ein paar Anfang 30). 😀 Wir waren echt kurz überfordert, aber alle waren super nett und hatten sogar kleine Geschenke bei. Natürlich wollten alle sehen, was wir so in den letzten Wochen geschafft hatten, da sie ja auch schon den alten Zustand kanten. Es war wirklich lustig, wie viel auf ein mal hier los war und man konnte sich kaum mit allen unterhalten. Das wird sicher noch nachgeholt werden können. Bis halb sieben waren die letzten da und dann saßen wir erst mal erschlagen nur auf dem Sofa rum.

Die Nachbarn haben sich gefreut, dass sie jetzt mal wissen, wer so neues in die Straße gekommen ist und wir fühlen uns hier auch schon wieder ein Stück wohler, denn jetzt kann man auch mal Leute im Ort grüßen 🙂 Eine schöne Aktion, die wir sicher mal im Advent wiederholen wollen.

Die bunte Mischung

Die bunte Mischung

Als netter Bonus hat sogar schon eine Nachbarin bei mir geklingelt, weil sie die Rezepte der Tarte und des Apfelkuchen wollte 😀 Die gebe ich natürlich gerne weiter 🙂

Ich glaube, ich sehe den Boden….

Wir haben uns dieses Wochenende mal in den Garten getraut. Mein letzter Fortschritt war ja das kleine Beet mit dem ganzen Müll, aber die größte Herausforderung war ja alles um den „Teich“….

Vorher

Vorher

Ja, was soll man dazu sagen? Es war ein wildes Durcheinander durchzogen von einer dornenbesetzen Rankpflanze (nach zwei Stunden von uns nur noch als Arschloch bezeichnet 😀 )

noch mal ein anderer Blickwinkel

noch mal ein anderer Blickwinkel

Ich hatte eigentlich nur meinen kleinen Fortschritt mit der Teichfolie weiter vorne zeigen wollen, aber dann hat es uns beide gepackt und wir haben uns schrittweise vorgearbeitet.

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Da unter dem Holz immer wieder Sachen drüber wächst, wollte wir mit den weißen Steinen unten lang etwas gegensteuern. Außerdem haben wir davon noch so viele 😀 Später will ich von der kleinen Terasse aus noch eine Treppe runter anlegen und dann das Ganze in Beet und Rasen aufteilen.

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Natürlich haben wir wieder allerlei Müll gefunden 😀 Die Plastikdinger links im Bild sollten wohl mal ein Kompost werden, aber da suche ich mit lieber noch mal was, was man noch zusammenbauen kann 😀

20151011_173350Nach vier Stunden arbeit waren wir ziemlich durchgefrohren, aber man konnte endlich Boden sehen und fast um den Teich rumgehen 🙂 Jetzt kann ich mir auch langsam mal vorstellen, was man noch aus dem Garten machen kann 🙂

Nachher

Nachher

Liebster Award

Ich war ziemlich aufgeregt, als ich den Kommentar der lieben Janina unter einen Betrag von mir fand, dass sie mich für den Liebster Award nominiert hat! Leider war es 23 Uhr und ich musste dann eigentlich schlafen, aber ich hab viel lieber ihre anderen Nominierten angeschaut und mich ein bisschen über den Award informiert. Ich finde das eine super Sache, nicht nur für mich als Blogger, sondern auch, um selbst neue Blogs zu finden. Also noch mal ein großes Danke an Janina und schaut auch mal bei ihr vorbei, hab mir schon ein paar Rezepter für die Winterzeit bei ihr rausgesucht 🙂

Und jetzt zu ihren Fragen, die mir schon seit Tagen im Kopf rumschwirren:

1.Warum hast du angefangen zu bloggen?

Im Frühling 2014 habe ich mein Mathematik-Studium in Paderborn an den Nagel gehängt, um mich sowohl vom Studium, als auch räumlich zu verändern. Ich hab da zwar immer noch den größten Teil meiner Freunde, aber mein Freund arbeitet nun mal in Köln und so habe ich mich rund um Köln für Biologie beworden. Nach meinem Abi hab ich dafür leider nur Absagen bekommen, aber jetzt lief es so gut, dass ich mir meine Uni sogar aussuchen konnte. Bonn hat mir dabei vom Studienverlaufsplan am besten gefallen. Aber wir soll man jetzt allen Freunden (zum Teil auch noch in Niedersachen, wo ich eigentlich herkomme) gerecht werden und sie auf dem Laufenden halten? Ein Freund ist gleichzeitig nach Finnland für ein Auslandssemster gegangen und hat darüber gebloggt und da dachte ich mir, dass kann ich auch! 🙂 Aber richtig aktiv bloggen und mit voller Elan stehe ich erst seit diesem Sommer dahinter.

2. Was gefällt dir am bloggen am besten und was stresst dich?

Da ich gerne die eierlegende Wollmilchsau wäre, stresst mich eigentlich nur meine Perfektion. 😀 Das zeigt sich jetzt noch nicht so sehr, weil ich Semesterferien habe, aber wenn das Semester losgeht und ich super Note, tolle Laufzeiten und dann noch 3 lustige und unterhaltsame Beiträge pro Woche präsentieren möchte, könnte es in Stress ausarten 😀 Hoffen wir das Beste…. Ansonsten ist bloggen einfach ein total interessantes Hobby, was man machen kann, wenn man möchte und (da es ja nur ein Hobby ist) auch einfach mal ignorieren kann, wenn man keine tolle Idee hat.

3. Zeigst du deinem Blog deiner Familie und Freunden?

Freunden: auf jeden Fall! Am Anfang hab ich etwas selektiert, wer davon wissen durfte, aber jetzt freut es mich einfach, wenn meine Freunde es lesen und so wissen, was mich bewegt. Familie ist bei mir ziemlich klein und die, die ich habe, haben keine Ahnung von meinem Blog 😀 Vielleicht präsentiere ich den Weihnachten mal meinem Papa….

4. Eins deiner Projekte geht schief und du kannst es nicht wie gedacht für den Blog verwenden. Neu machen oder zum Fehler stehen?

Ach, Fehler sind menschlich und es demotiviert doch alle anderen nur, wenn immer alles super bei einem läuft (oder man zumindest so tut). Ich bin für mehr Realität im Internet und wenn mein Kuchen aussieht, als wäre er mir schon drei mal runtergefallen, dann soll es so sein. 🙂

5. Wie machst du es dir im Herbst gemütlich?

Viel Musik und literweise Tee. Endlich wieder Tee!!!!

6. Wie würdest du deinen Wohnstil beschreiben?

Da ich gerade erst mit meinem Freund zusammengezogen bin und ich nun mal Studentin bin gibt es eine einfache weise, meinen Wohnstil zu beschreiben: IKEA! Aber ich mag Ikea und den skandinavischen Wohnstil, also ist das für die nächsten Jahre voll ok und dann mal schauen. Und viele Bilder! Damit man nie vergisst, dass man nicht allein ist….

7. Welcher Typ bist du: textiles Gestalten oder Werken?

Beides. Ich wünschte, ich hätte mehr Talent fürs malen, aber sonst bin ich für alles zu haben. Handwerkern ist in meiner Familie Frauen Sache und somit für mich eine Frage der Ehre 😀

8. Kopfmensch oder Bauchgefühl – wie triffst du deine Entscheidungen?

Kommt immer drauf an. Um so größer die Entscheidung, um so länger überlege ich und bin dann Kopfmensch. Bei Kleinigkeiten hat der Bauch das Sagen.

9. Wofür gibst du schon mal viel zu viel Geld aus?

Ich würde sagen Geschenke. Ich schenke total gerne und wenn ich was gefunden habe, wo ich denke, dass es super zu einer Person passt, kann es auch mal den Rahmen sprengen. Und sonst sind es die Kleinigkeiten, die ins Geld gehen. Hier mal ein Lippenstift, da mal ein Nagellack….. man kennt das ja 🙂

10. Ich mag es z.B. nicht wenn jemand eine frisch gekaufte Zeitung vor mir durchblättert. Welche Macke hast du?

Zu erst musste ich dafür meinen Freund fragen, aber ja es gibt eine recht auffällige Macke: Ich bin ein Wiederholungstäter! Mir gefällt ein Lied? Dann wird für Wochen nichts anderes mehr gehört. Und ich meine nicht, ab und zu, wenn sich eine Gelegenheit ergibt, nein, es läuft dann auf endlosschleife auf meinem Laptop, meinem Handy und im Auto. Wenn die Ersten in die Knie gehen, gefällt mir das Lied gerade wieder neu 😀 Das gleiche schaffe ich auch mit Essen: hab den letzten Monat jeden morgen ein Brot mit Käse gegessen. Immer der gleiche Käse und meine Serie wurde nur unterbrochen, weil er plötzlich alle war….

11. Mit wem würdest du gerne mal einen trinken gehen und über was würdet ihr sprechen?

Wer mich kennt weiß, es kann da nur einen geben: Peter Fox. Ich bin ein absoluter Seeed-Fan und durch sein Solo-Album auch ein Peter Fox-Fan. Nachdem ich wahrscheinlich die ersten 15 Minuten damit verplämpern würde, nicht in Ohnmacht zu fallen, würden ich gerne mehr Erfahren wie seine Lieder so entstehen. Ich stelle es mir total interessant vor, wenn man sein Liebslingslied hört und in etwa eine Vorstellung hat, was der Künstler gerade gemacht hat oder wo er war, als es entstanden ist. Danach würde ich mir ein Autogramm holen und ihn um ein zweites Solo-Album anbetteln 😀

Und damit der Spaß nicht endet: Die Regeln…

  • Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in Deinem Beitrag
  • Beantworte die 11 Fragen, welche Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 10 weitere Blogger mit bisher weniger als 300 Followern für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in Deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was Sie tun müssen.
  • Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Artikel.

Das Nominieren ist hierbei für mich das schwerste, denn ich folge zur Zeit nur 2 Blog wirklich regelmäßig. Aber ich werde nachreichen, wenn ich was neues Entdecke 🙂

Und meine Fragen an euch sind:

  1. Würdest du deinen Blog auch gerne zu deinem Beruf machen?
  2. Wenn du was schreibst, eher spontan oder wird das Ganze vielleicht mit Kaffee und guter Musik zelebriert?
  3. Der Klassiker: Berge oder Strand?
  4. Gibt es Talente, von den keiner weiß, weil es für nichts nützlich ist?
  5. Ich bin immer auf der Suche nach guter Musik, dein derzeitiger Favorit?
  6. Wie gehst du mit Druck/Stress um?
  7. Wo siehst du dich und deinen Blog in 5 Jahren?
  8. Hast du in der Schulzeit auch immer in Freundschaftsbücher geschrieben? Was war dein Standard Poesiealbum Spruch?
  9. Das Wetter ist scheiße und der Strom fällt aus, wie würdest du dich beschäftigen?
  10. Wie organisiert ist dein Blogger dasein? Stränger Zeitplan oder Wat nix is, dat is nix? 🙂
  11. Da ich nicht gerne allein bin mit meinen Macken, über ich die Frage einfach mal: Welche Macke hast du?

Geht ein Paar in eine Bar…..

Nein, dass wird jetzt kein Artikel über Witze, sondern ein Bericht über unser neustes Renovierungsprojekt: Die Kellerbar 🙂

Hier kann man noch keine Kölsch servieren

Hier kann man noch keine Kölsch servieren

Das Bild kennt ihr ja schon vom letzten Artikel, aber ich dachte mir, dann weiß man noch mal, womit wir es zu tun hatten. Es war also Samstagabend und die Tagesschau war gerade vorbei, da wussten wir nicht mehr, was wir machen sollten. Dumm rumsitzen und Fernseh gucken kann man auch an jedem anderen Tag. Also wollten wir mal kurz in den Keller und planen, was man so verändern könnte, um sie ein bisschen auf vordermann zu bringen.

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Erster Punkt: Müll wegräumen und abwischen. Macht schon ein rießen Unterschied. Nur zur Info, das Braune an der Vorderseite ist übrigens Teppich. Ja, Teppich! Der musste weg. 20151010_212057

Genauso ist das untere Brett der Theke nicht von Natur aus so hell, sondern wurde mit einer Holzfolie überklebt. Was da wohl drunter ist….20151010_221317

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und so haben wir Stück für Stück das Holz freigelegt. Wir vermuten, dass das mal ein alter, massiver Kleiderschrank war, der dafür in Einzelteile zerlegt worden ist.20151010_230859Leider war es danach 23 Uhr und es hatte kein Baumarkt mehr auf, um dann noch weiter machen zu können. Wir können uns gerade auch noch nicht wirklich einigen, welche Farben wir verwenden sollen, ob anstreichen oder neu bekleben und solche Sachen. Auf jeden Fall kommen auch an die restlichen Regalrückwände noch Spiegelfolie. Das hat einfach was 🙂 Und die Fliesen müssen überklebt werden. Im Momenr bin ich für eine weiße Rückwand (also die Regale und die Fließen) und dann eine Bar aus dunklem Holz, aber das wird sich sicher noch mal ändern 🙂

Die „Man-Müsste-Noch“-Phase

Ihr habt ja schon so ein paar Räume unseres neuen Zuhause gesehen und auch die Fortschritte, die wir gemacht haben. Man kann hier jetzt gut leben, die Kisten sind alle ausgeräumt und auch möbeltechnisch sind wir zufrieden.

Jetzt beginnt aber eine ganz neue Phase in unserem Alltag: Die „Man-Müsste-Noch“-Phase. Im Grunde ist alles gut, aber hier und da sind einfach noch Sachen, die man noch verbessern könnte. Ein Beispiel: Im Gästebad haben wir eine neue Deckenlampe angebracht. Die hat erst nicht funktioniert und als Übeltäter haben wir die Glühbirne entlarvt. Da nichts anderes zur Hand war, haben wir eine große Birne aus unseren Bauleuchten (Designerlampen 😀 ) genommen. Dadurch passt das Glas aber nicht mehr drüber und liegt seit dem jetzt neben dem Klo.

Und so zieht sich das durchs ganze Haus…

Die Badezimmer- und Schlafzimmertür lassen sich nicht schließen, da sie für den neuen Bodenbelag in beiden Räumen noch mal abgeschliffen werden müssten

Die Badezimmer- und Schlafzimmertür lassen sich nicht schließen, da sie für den neuen Bodenbelag in beiden Räumen noch mal abgeschliffen werden müssten

Im Müllraum sollte noch ein Regal aufgebaut werden für Vorräte

Im Müllraum sollte noch ein Regal aufgebaut werden für Vorräte

Besagter Müllraum, könnte mal geleert werden (Deckenhöhe ist höher als normal)

Besagter Müllraum, könnte mal geleert werden (Deckenhöhe ist höher als normal)

Hier kann man noch keine Kölsch servieren

Hier kann man noch keine Kölsch servieren

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Das Bad war ja vorher bis unter die Decke gefließt und jetzt nur noch bis 1,20m Höhe. Alles dadrüber wurde abgeschliefen und verputzt. Leider konnte man immer noch etwas die Fließen durchsehen und es war auch nicht alles sauber und gleichmäßig weiß. Also stand das heute auf meiner to-do-Liste. Auf dem Bild sieht man es leider nicht so gut, aber es wirklich ein Unterschied und musste sein.

Ich gebe zu, man wird einfach irgendwann blind für diese ganzen Aufgaben. Man hat so schon genug zu tun und ist einfach erst mal froh, dass man normal hier leben kann und will einfach keine Baustelle mehr um sich herum. Aber sind wir mal ehrlich: Besuchern wird es immer auffallen, wenn noch was zu tun ist und so bald mein Semester losgeht, werde ich nicht mehr so viel am Haus machen können. Also Augen zu und durch….

Den Geruch von Farbe hatte ich eh schon fast wieder vermisst….

Semesterevorbereitung :)

*KurzesInneHalten* Mein 30. Beitrag ❤

Aber jetzt zum eigentlichen Thema: Mein Semestervorbereitung.

Da ich jetzt etwas mehr Zeit für den Weg zur Uni brauche, sollte ich eindeutig mehr darauf achten, meine Zeit besser zu koordinieren. Zudem stehen dieses Mal 6 Prüfungen auf den Plan, sodass ich besser ab Woche zwei schon anfange nebenbei zu lernen. Dazu brauche ich auch einen geeigneten Platz….und den hab ich jetzt!

Blick, wenn man reinkommt

Blick, wenn man reinkommt

gegenüber vom Sofa

gegenüber vom Sofa

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Es ist im Grunde nichts besonderes, aber wenigstens sieht man den Boden und fällt nicht mehr über die ganzen Kisten, die bis vor kurzem drinstanden. Außerdem war alles mit einer weißen Staubschicht bedeckt. Die kam vom Abschleifen der Fliesen im Bad gegenüber. Trotz Tür zu war das Zeug einfach überall. Am Teppich sieht man es immer noch, muss ich noch ein oder zwei Mal drübersaugen.

Ich gucke übrigens mit Absicht auf eine weiße Wand und nicht aus dem Fenster, wenn ich am Schreibtisch sitze. Da ich vom Fenster aus genau in unseren Garten gucken kann, würde ich mich nur ständig über die ganze Arbeit, die noch zu machen ist, ärgern. Außerdem kann ich die weiße Wand schön mit Post-It und solchen Sachen füllen.

Das Büro ist auf dem ersten Blick komplett ohne Fotos ( mit Absicht), aber voll mit Sachen, die ich von Freunden im Laufe der Jahre geschenkt bekommen habe. Ich freue mich immer, wenn ich solche Sachen sehe und sie erinnern einem doch auch einfach daran, dass man nicht allein auf der Welt ist. Auf meinem Schreibtisch steht zum Beispiel eine Geburtstagskarte von Ilka, die einfach soooo süß geschrieben war, dass ich da immer mal wieder gerne reinschaue. Über dem Sofa hängt eine Karte von Paderborn, wo ich drei Jahre gewohnt habe und die vollgeklebt wurde mit Erinnnerungen, wo ich mit meinen Freunden was gemacht habe. Die hat endlich einen tollen Platz gefunden (Danke an alle, die sich dafür sooo viel Arbeit gemacht haben)

Kein selbstgemachtes Geschenk wird bei mir wegkommen oder keinen würdigen Platz erhalten!!

Ich denke, hier kann ich gut lernen und einfach mal meine Ruhe habe. Jetzt versuche ich noch eine Art zu finden, meine 1000 verschiedenen Gedanken am Tag zu orden, damit nichts unter geht. Hat schon mal jemand ein Bullet Journal ausprobiert? Ich fand das Prinzip echt cool, aber ob sich das im Alltag so gut einbringen lässt…?

https://www.youtube.com/watch?v=GfRf43JTqY4 (Damit, worum es geht 🙂 )

Naja, bis zum 19.10. warte ich jetzt einfach erst mal auf meine letzten Zeitpläne. Ich weiß nämlich genau, was ich im Februar für Termine habe, aber nur die Hälfte, was ich im Oktober mache 😀 Super System….

Impressionen meiner Laufstrecke

Der September ist vorbei und meine Laufambitionen sind noch nicht verebbt 🙂 Im September bin ich 21,75km gelaufen und Ziel ist es nun, im Oktober die 25km zu knacken. Ich hoffe, die Routine jetzt aufzubauen hilft mir im Semester.

Aber ich laufe ja nicht nur des Laufen wegens, sondern ich hab auch super viel Natur um mich herum, die man genießen kann. Hier mal ein paar Bilder, damit ihr wisst, was ich meine:20150929_132328

20150929_13300720151001_141203Egal ob hin und zurück, ich laufe die ganze Zeit am Fluss vorbei und hab dann immer mal wieder eine Brücke, wo ich Seiten wechseln kann 🙂

Der kleine Kerl stand beim letzten Lauf einfach neben mir! Wir haben uns erst mal doof angeguckt und dann ist er etwas weiter weggehüpft, bis ich ein Foto machen konnte..

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Ich weiß, man sollte regelmäßig seine Route wechseln, weil man dann nicht immer alles gleich belastet und so, aber noch ist die Strecke einfach nur schön und im Winter muss ich mir dann eh was neues suchen, da nutze ich das jetzt noch mal voll aus 🙂